Primasil Fassadenfarbe weiss

Technische Information [PDF – 185,30KB]
Sicherheitsdatenblatt [PDF – 38,04KB]

Wasserverdünnbare Silikonemulsionsfarbe. Durch extreme Wasserabweisung geringe Oberflächenverschmutzung. Hoch wasserdampfdurchlässig, matte Oberfläche.

 

37,60 272,50 

Enthält 20% MwSt.
zzgl. Versand
Lieferzeit: 1-4 Werktage Ausland abweichend
Auswahl zurücksetzen

Beschreibung

Primasil Fassadenfarbe weiss

Primasil Fassadenfarbe weiss ist eine was­ser­ver­dünn­bare Sili­ko­nemul­si­ons­farbe. Durch extreme Was­ser­ab­wei­sung geringe Ober­flä­chen­ver­schmut­zung. Hoch was­ser­dampf­durch­läs­sig, matte Oberfläche. 

Dichte: ca. 1,52 g/cm³

pas­sende Grun­die­rung

Ver­brauch: 200 — 350 g/m²/A
 
 Beschreibung / Werkstoff

Struk­tur­er­hal­tende Fas­sa­den­farbe mit einer neu­ent­wi­ckel­ten Silikonharz-/ Bin­de­mit­tel­kom­bi­na­tion.
Für regen­ab­wei­sende, hoch was­ser­dampf­durch­läs­sige Fas­sa­den­an­stri­che auf Put­zen und mine­ra­li­schen Unter­grün­den sowie für Reno­vie­rungs­an­stri­che auf fest­haf­ten­den Sili­kat­far­ben– und mat­ten Dis­per­si­ons­far­ben– Anstri­chen, Kunst­harz­put­zen und intak­ten Wärmedämm-Verbundsystemen.

Eigenschaften

  • Wet­ter­be­stän­dig
  • Was­ser­ver­dünn­bar, umwelt­scho­nend und geruchsarm
  • Was­ser­duch­läs­sig­keit (w-Wert): <0,08 [kg/(m² · h0,5)], ent­spricht der Klasse “nied­rige Was­ser­durch­läs­sig­keit” nach DIN EN 1062
  • Was­ser­dampf­durch­läs­sig­keit (sd-H2O-Wert): < 0,06 m , ent­spricht der Klasse “hohe Was­ser­dampf­dif­fu­sion” nach DIN EN 1062–2
  • hoch was­ser­ab­wei­send
  • span­nungs­arm, nicht thermoplastisch
  • ver­schmut­zungs­mi­ni­miert, hält Fas­sa­den län­ger sauber
  • CO2 — durchlässig
  • gutes Deck­ver­mö­gen
  • bestän­dig gegen aggres­sive Luftschadstoffe
  • leicht und ele­gant zu verarbeiten.
  • nicht film­bil­dend, mikroporös
  • Bil­dung einer kapil­larak­ti­ven Trockenzone

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Silikonharz-Emulsion

Farbtöne

Weiß, als Lagerware.

Glanzgrad

Mine­ral­matt

Lagerung

Kühl und frost­frei. Ori­gi­nal ver­schlos­sen 12 Monate lagerfähig.

Dichte

1,52 g/cm³

Deklaration der Inhaltsstoffe

Sili­kon­harz, Acryl­harz­dis­per­sion, Titan­di­oxid, Cal­ci­um­car­bo­nat, Sili­kate, Film­bil­de­hilfs­mit­tel, Addi­tive, Kon­ser­vie­rungs­mit­tel, Wasser.

Verpackung / Gebindegrößen

7 kg/12,5 kg/25 kg

Beschichtungsaufbau

Grund­an­strich: Pri­ma­sil Grund­kon­zen­trat 1 : 1 mit Was­ser ver­mischt.
Zwi­schen– und Schluss­an­strich: Pri­ma­sil Fass­den­farbe mit max. 10 % Was­ser ver­dünnt, bei NESPRI-Verarbeitung unverdünnt.

Airlessauftrag

Air­less­auf­trag:
Spritz­win­kel: 50°
Düse: 0,021 — 0,023“
Druck: 150 — 180 bar

NESPRI:
Spritz­win­kel: 20 — 30°
Düse: 0,017 — 0,019“
Druck: 160 — 180 bar

Auftragsverfahren

Strei­chen, rol­len oder spritzen.

Mindestverarbeitungstemperatur

Ver­ar­bei­tungs– und Trock­nungs­tem­pe­ra­tur für Umluft, Mate­rial und Unter­grund:
Nicht unter + 5 °C, direk­ter Son­nen­be­strah­lung, Regen oder star­kem Wind ver­ar­bei­ten.
Vor­sicht bei Gefahr von Nachtfrost!

Abtönung

Mit AmphiColor-Volltonfarben, im Werk oder über Color Express abtönbar.

Bei Selbst­ab­tö­nung benö­tigte Gesamt­menge unter­ein­an­der ver­mi­schen um Farb­ton­un­ter­schiede zu ver­mei­den.
Um evtl. Abtön­feh­ler zu erken­nen, bitte vor Ver­ar­bei­tung auf Farb­ton­ex­akt­heit über­prü­fen.
Auf zusam­men­hän­gen­den Flä­chen nur Farb­töne einer Anfer­ti­gung (Charge) verwenden.

Bril­lante, inten­sive Farb­töne wei­sen unter Umstän­den ein gerin­ge­res Deck­ver­mö­gen auf.
Es emp­fiehlt sich des­halb bei die­sen Farb­tö­nen einen ver­gleich­ba­ren, decken­den, auf Weiß basie­ren­den Farb­ton, deckend vor­zu­strei­chen. Farb­ton­ab­hän­gig kön­nen über den ange­ge­be­nen Beschich­tungs­auf­bau wei­tere Anstri­che erfor­der­lich werden.

Verdünnung

Mit rei­nem Was­ser (max. 10 %). NESPRI-Qualität unverdünnt.

Verbrauch

Ca. 200 – 350 g/m² pro Anstrich bei glat­tem Unter­grund, auf rauen Flä­chen ent­spre­chend mehr. (Richt­werte ohne Gewähr, exak­ten Ver­brauch durch Pro­be­flä­che ermitteln).

Trocknung / Trockenzeit

Bei + 20 °C und 65 % rela­ti­ver Luft­feuch­tig­keit nach 2 – 3 Stun­den ober­flä­chen­tro­cken, nach 12 Stun­den überstreichbar. Niedrige Tem­pe­ra­tu­ren und hohe Luft­feuch­tig­keit ver­zö­gern die Trocknung.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Zur Ver­mei­dung von Ansät­zen nass-in-nass in einem Zug beschich­ten. Nicht geeig­net für waag­rechte Flä­chen mit Was­ser­be­las­tung.
Um die spe­zi­el­len Eigen­schaf­ten zu erhal­ten, darf das Pro­dukt nicht mit ande­ren Pro­duk­ten ver­mischt werden.

Abdeck­maß­nah­men:
Die Umge­bung der zu beschich­ten­den Flä­chen ins­be­son­ders Glas, Kera­mik, Lackie­run­gen, Klin­ker, Natur­steine und Metalle sind abzu­de­cken. Farb­sprit­zer sofort mit kla­rem Was­ser abwaschen.

Farb­ton­un­ter­schiede:
Durch stark unter­schied­li­che Alka­li­tät, unglei­ches Saug­ver­hal­ten oder Ver­schie­den­ar­tig­keit des Unter­grun­des und der­glei­chen, kann es zu einer Fle­cken­bil­dung bzw. Farb­ton­un­ter­schie­den in der Beschich­tung kommen.

Farb­tonsta­bi­li­tät:
Durch Umwelt­ein­flüsse, Zeit, Nut­zung, UV– und Feuch­te­ein­wir­kun­gen, usw. kön­nen in der Beschich­tungs­ober­flä­che im Laufe der Zeit Farb­ton­ver­än­de­run­gen auftreten.

Schrei­bef­fekt:
Bei dunk­len Farb­tö­nen kann eine mecha­ni­sche Bean­spru­chung zu hel­len Strei­fen (Füll­stoff­bruch) füh­ren. Dies ist eine pro­dukt­spe­zi­fi­sche Eigen­schaft aller mat­ten Fas­sa­den­far­ben, die Qua­li­tät der Ber­schich­tung wird dadurch nicht beeinflusst.

Aus­bes­se­run­gen:
Abzeich­nun­gen von Aus­bes­se­run­gen in der Flä­che hän­gen von vie­len Fak­to­ren ab und sind daher selbst bei Ver­wen­dung der Ori­gi­nal­be­schich­tung unver­meid­bar.
Nur intakte WDVS kön­nen mit anstrich­tech­ni­schen Mit­teln über­ar­bei­tet wer­den. Nicht intakte Flä­chen sind nach ÖNORM B 6410 (Anhang C) zu sanie­ren. Auf WDVSmit EPS-Dämmung dür­fen keine löse­mit­tel­hal­ti­gen Grund­be­schich­tungs­stoffe ein­ge­setzt wer­den. Bei Aus­füh­rung von far­bi­gen Anstri­chen muss der Hell­be­zugs­wert > 25 sein.

Netz­mit­tel­läu­fer:
Bei dich­ten, küh­len Unter­grün­den oder bei wit­te­rungs­be­ding­ter Trock­nungs­ver­zö­ge­rung kön­nen durch Feuch­te­be­las­tung (Regen, Tau, Nebel) Hilfs­stoffe an der Ober­flä­che der Beschich­tung gelblich/transparente, leicht glän­zende und kleb­rige Ablauf­spu­ren ent­ste­hen. Diese Hilfs­stoffe sind was­ser­lös­lich und wer­den mit aus­rei­chend Was­ser z.B. nach mehr­ma­li­gen stär­ke­ren Regen­fäl­len selbst­stän­dig ent­fernt. Die Qua­li­tät der getrock­ne­ten Beschich­tung wird dadurch nicht nach­hal­tig beein­flusst. Sollte trotz­dem eine direkte Über­ar­bei­tung erfol­gen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vor­zu­n­äs­sen und nach kur­zer Ein­wirk­zeit rest­los abzu­wa­schen. Eine zusätz­li­che Grun­die­rung ist aus­zu­füh­ren. Bei Aus­füh­rung der Beschich­tung unter geeig­ne­ten kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen tre­ten diese Ablauf­spu­ren nicht auf.

Untergrundvorbereitung

Die Unter­gründe müs­sen frei von Ver­schmut­zun­gen, tren­nen­den Sub­stan­zen und tro­cken sein. ÖNORM B 2230, Teil 2, beachten.

Kon­struk­tive Maß­nah­men:
Vor­sprin­gende Bau­teile, wie Gesimse, Fens­ter­bänke, Mau­er­kro­nen, etc. müs­sen fach­ge­recht abge­deckt wer­den, um eine Schmutz­fah­nen­bil­dung oder stär­kere Wand­durch­feuch­tung zu vermeiden.

Auf­stei­gende Feuch­tig­keit:
Durch auf­stei­gende Feuch­tig­keit wer­den Anstri­che früh­zei­tig zer­stört. Ein dau­er­haf­ter Erfolg wird nur durch das Auf­brin­gen einer Horizontal-Isolierung erreicht. Eine gute und lange andau­ernde Lösung bie­tet der Ein­satz des Capa­tect Sanier­putz– Sys­tems. Beson­ders bei älte­ren Bau­wer­ken wirkt sich das Anle­gen von Tro­cken– bzw. Aus­duns­tungs­zo­nen durch das Ein­fül­len einer Fil­ter­kies­schicht zwi­schen Sockel und Erd­reich vor­teil­haft aus.

Algen und Pilz­be­fall:
Bei Vor­lie­gen von Algen– oder Pilz­be­fall sind die Flä­chen zunächst durch Nass­strah­len unter Beach­tung der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten zu rei­ni­gen. Die Flä­chen danach mit Capa­tox satt trän­kend ein­strei­chen und trock­nen las­sen. WICHTIG!Nicht abwa­schen.

Putz­aus­bes­se­run­gen:
Beim Aus­bes­sern geöff­ne­ter Risse und beschä­dig­ter Putz­flä­chen ist dar­auf zu ach­ten, dass der Aus­bes­se­rungs­mör­tel der Fes­tig­keit und der Struk­tur des vor­lie­gen­den Put­zes ent­spricht. Die Putz­aus­bes­se­runge müs­sen vor dem Anstrich weit­ge­hendst abge­bun­den und aus­ge­trock­net sein. Zum Neu­tra­li­sie­ren– Aus­bes­se­run­gen mit His­to­lith Fluat flua­tie­ren. Klei­nere Fehl­stel­len kön­nen mit Syn­thesa– oder Sili­tol– Fas­sa­den­spach­tel aus­ge­gli­chen werden.

Flä­chen mit Sal­zaus­blü­hun­gen:
Beim Beschich­ten von Flä­chen mit Sal­zaus­blü­hun­gen kann für die dau­er­hafte Halt­bar­keit der Beschich­tung bzw. die Unter­bin­dung von Sal­zaus­blü­hun­gen keine Gewähr über­nom­men werden.

Geeignete Untergründe

Neue Kalk-, Kalk­ze­ment– und Zement­putze der Mör­tel­grup­pen P Ic, P II und P III:
Neu­putze sol­len an der Ober­flä­che tro­cken und weit­ge­hendst abge­bun­den sein. Zum Neu­tra­li­sie­ren mit His­to­lith Fluat flua­tie­ren.
Wischende bzw. meh­lende Ober­flä­chen und even­tu­elle Sin­ter­haut sind zu ent­fer­nen, grun­die­ren mit Pri­ma­sil Grund­kon­zen­trat, 1 : 1 mit Was­ser ver­mischt.
 

Alte feste Kalk-, Kalk­ze­ment– und Zement­putze der Mör­tel­grup­pen P Ic, P IIund P III:
Stark ver­schmutzte Unter­gründe durch kräf­ti­ges Abbürs­ten oder Heiß­dampf­strah­len gründ­lich rei­ni­gen.  Grun­die­ren mit Pri­ma­sil Grund­kon­zen­trat, 1 : 1 mit Was­ser ver­mischt.
 

An der Ober­flä­che san­dende Putze:
Tro­cken abbürs­ten und die gesamte Flä­che mit Pri­ma­sil Grund­kon­zen­trat 1 : 1 mit Was­ser ver­mischt grun­die­ren.
 

Alte mine­ra­li­sche Anstri­che:
Fest­haf­tende, nicht ver­wit­terte Alt­an­stri­che tro­cken oder nass rei­ni­gen. Ver­wit­terte mine­ra­li­sche Anstri­che ent­fer­nen, grun­die­ren mit Pri­ma­sil Grund­kon­zen­trat, 1 : 1 mit Was­ser ver­mischt.
 

Alte Dis­per­si­ons­far­ben und –Putze:
Bei fest­haf­ten­den bzw. nicht krei­den­den Dis­per­si­ons­far­ben und –put­zen ist zu beach­ten, dass die Haf­tung von Pri­ma­sil Fas­sa­den­farbe gut ist, jedoch die gewünschte Was­ser­dampf­durch­läs­sig­keit wegen der vor­han­de­nen Alt­be­schich­tung nicht in dem Maße gege­ben ist. Schlecht haf­tende Dis­per­si­ons­far­ben und –putze müs­sen durch Abbei­zen und Dampf­strah­len ent­fernt werden.

Faser­ze­ment­plat­ten:
Bei Anstri­chen auf nicht beschich­te­ten Faser­ze­ment­plat­ten kann es bei noch nicht aus­rei­chend aus­kar­bo­na­ti­sier­ten Plat­ten, spe­zi­ell bei der Aus­füh­rung von mitt­le­ren bis dunk­len Farb­tö­nen, zu Aus­blü­hun­gen kom­men. Hier emp­feh­len wir einen iso­lie­ren­den, bzw. absperr­ren­den Anstrich mit Capa­lac 2K — Uni­pri­mer 481.

Zusätzliche Information

Gewicht25 kg
Primasil Fassadenfarbe

2 kg, 7 kg, 12,5 kg, 25 kg