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Histolith® Kalkschlämme

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Sicherheitsdatenblatt [PDF – 46,34KB]

Verarbeitungsfähige Kalkschlämme auf Kalkhydratbasis, zum Füllen von Schwindrissen und zum Egalisieren der Oberfläche speziell im Bereich der Baudenkmalpflege. Die Histolith® Kalkschlämme eignet sich in Verbindung mit dem Histolith® Schlämmquarz auch zur Spachtelung des Untergrundes.

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Beschreibung

Histolith® Kalkschlämme

Verarbeitungsfähige Histolith® Kalkschlämme auf Kalkhydratbasis, zum Füllen von Schwindrissen und zum Egalisieren der Oberfläche speziell im Bereich der Baudenkmalpflege. Die Histolith® Kalkschlämme eignet sich in Verbindung mit dem Histolith® Schlämmquarz auch zur Spachtelung des Untergrundes.

Dichte: ca. 1,7 g/cm³

Verbrauch: ca. 350 – 500 g/m²/A
 
 

Beschreibung / Werkstoff

Kalkschlämme zum Füllen von Schwindrissen und zum Egalisieren der Oberfläche speziell im Bereich der Baudenkmalpflege. Geeignet besonders für die Beschichtung von kalkreichen Putzen sowie für die Renovierung von saugfähigen, mineralischen Altanstrichen. In Verbindung mit Histolith® Schlämmquarz auch zur Spachtelung des Untergrundes.

Verwendungszweck / Eigenschaften

  • gut füllend
  • wetterbeständig
  • lichtechte Pigmentierung
  • hoch wasserdampfdurchlässig sd-Wert = 0,03 m
  • nicht hydrophobiert
  • spannungsarm

Bindemittelbasis / Wirkstoffe

Weißkalk, mineralische Pigmente und Füllstoffe, geringe organische Zusätze (< 5%) zur Verbesserung der Wetterbeständigkeit und der Verarbeitung.

Farbtöne

Weiß

Selbstabtönung mit kalkbeständigen Abtönfarben und Trockenpigmenten möglich. Die Pigmentverträglichkeit ist anhand einer Probe zu prüfen.

Glanzgrad

Tuchmatt

Lagerung

Kühl, aber frostfrei.

Dichte

ca. 1,7 g/cm³

Verpackung / Gebindegrößen

25 kg,

Beschichtungsaufbau

Nach erfolgter Vorbehandlung des Untergrundes eine Grund- und eine Schlußbeschichtung, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes bis max. 10% mit Wasser verdünnt. Alternativ eine Grundbeschichtung mit Histolith® Kalkschlämme und eine Schlußbeschichtung mit Histolith® Fassadenkalk bzw. im Innenbereich mit Histolith® Innenkalk.

Stark und unterschiedlich saugende Untergründe zuvor mit Histolith® Silikat-Fixativ grundieren, verdünnt 2 : 1 bis 1 : 1 mit Wasser je nach Saugfähigkeit des Untergrundes.

Auftragsverfahren

Bei denkmalgeschützten Objekten bevorzugt mit Bürstenwerkzeugen verarbeiten.

Spachtelauftrag:
Histolith® Kalkschlämme mit Histolith® Schlämmquarz im Verhältnis 1 : 1 zu einer spachtelfähigen Masse mischen. Auftrag mit Spachtel oder Glättkelle. Stark saugende Untergründe vornässen. Nach dem Anziehen nass filzen oder nach der Trocknung schleifen. Auftragsdicke max. 5 mm. Die gespachtelte Fläche muss 3 Tage lang feuchtgehalten werden und kann nach 7 Tagen mit Kalkfarbe überstrichen werden.

Mindestverarbeitungstemperatur

+8 °C für Untergrund und Umluft.

Verbrauch

Ca. 350–500 g/m² für einen Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauhen Flächen entsprechend mehr. Exakte Werte sind durch Arbeitsproben am jeweiligen Objekt zu ermitteln.

Trocknung / Trockenzeit

Bei 20 °C und 65% rel. Luftfeuchte nach 4–6 Stunden oberflächentrocken, nach 24 Stunden überstreichbar, nach 3 Tagen regenfest. Bei niedriger Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten.

Werkzeugreinigung

Sofort nach Gebrauch mit Wasser.

Hinweise

Je nach Untergrundbeschaffenheit und witterungsbedingten Einflüssen können Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten. Nicht bei direkter Sonneneinstrahlung, hohen Temperaturen, starkem Wind, extrem hoher Luftfeuchtigkeit, Nebelnässe, Regen verarbeiten. Gegebenenfalls Gerüstnetze oder -planen anbringen. Vorsicht bei Gefahr von Nachtfrost. Nicht geeignet für waagerechte oder geneigte Flächen mit Wasserbelastung.

Abdeckmaßnahmen:
Die Umgebung der zu beschichtenden Flächen sorgfältig abdecken, betrifft insbesondere Glas, Keramik, Lackierungen, Klinker, Natursteine, Metall und Holz.

Untergrundvorbereitung

Neue Putze der Mörtelgruppen PI, PII und PIII:
Standzeiten von Neuputzen vor der Beschichtung einhalten, bei der Mörtelgruppe PI mind.
4 Wochen, bei den Mörtelgruppen PII und PIII mind. 2 Wochen. Sinterhaut mit Histolith® Fluat entfernen. Alternativ kann Histolith® Kalkschlämme auch freskal ca. 24 Stunden nach dem Putzauftrag appliziert werden. Bei der freskalen Verarbeitung können bei getönten Beschichtungen Farbtonabweichungen und Fleckenbildungen auftreten.

Alte ungestrichene Putze und alte mineralische Anstriche:
Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen.

Putzausbesserungen:
Der Ausbesserungsmörtel muss in seiner Art und seiner Struktur dem Altputz entsprechen. Putzausbesserungen müssen vor dem Anstrich gut abgebunden und ausgehärtet sein. Alle Putzausbesserungen mit Histolith® Fluat einstreichen und nachwaschen.

Natursteine:
Nur saugfähige Natursteine sind als Untergrund geeignet. Nach Möglichkeit eine Probefläche anlegen und die Anstrichverträglichkeit prüfen. Oberfläche gut reinigen. Minderfeste Schichten entfernen. Absandende Natursteine vor dem Anstrich mit Histolith® Steinfestiger festigen.

Beachten:
Bei Natursteinen mit wasserlöslichen Inhaltsstoffen können diese auf der Anstrichoberfläche ausblühen und Flecken erzeugen.

Pilz- oder algenbefallene Flächen:
Flächen mit Pilz- bzw. Algenbefall nass reinigen. Nach Abtrocknung die Flächen mit Capatox einlassen und trocknen lassen.

Imprägnierung:
Bei hoher Schlagregenbelastung sowie im Spritzwasserbereich wird die Haltbarkeit der Beschichtung durch ein Imprägnierung mit Histolith® Fassadenschutz erheblich verbessert. Die Imprägnierung frühestens nach 7 Tagen Wartezeit ausführen.

Geeignete Untergründe

Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. ÖNORM B 2230, Teil 2, beachten.

Technische Information [PDF – 155,31KB]
Sicherheitsdatenblatt [PDF – 46,34KB]

Zusätzliche Information

Gewicht25 kg
Histolith Kalkschlämme

25 kg